Präsentation am Familienunternehmertag der International Summer School on Business Mediation 2008
Heute am letzten Tag der „3rd International Summer School on Business Mediation 2008“ in Admont (Stmk.) zum Thema „Wirtschaftsmediation und Familienunternehmen“ werden im Rahmen des Familienunternehmertages erste Zwischenergebnisse der empirisch wissenschaftlichen Basisstudie „Konfliktkosten in Familienunternehmen“ präsentiert.
Dipl.Geogr. Ulrike Gamm, Unternehmensberaterin und Wirtschaftsmediatorin, und Dipl.-Ing. Mag. Dr. Mario Patera, Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF) der Universität Klagenfurt, sind Veranstalter der „International Summer School on Business Mediation“ und gleichzeitig Projektleiter der Studie über „Konfliktkosten in Familienunternehmen“.
Die Summer School ist eine internationale Begegnungswoche für ausgebildete WirtschaftsmediatorInnen, die 2008 zum dritten Mal in Admont stattfindet. Der letzte Tag der Summer School ist für interessierte Vertreter der Wirtschaft geöffnet: Rund 100 WirtschaftsmediatorInnen und ausgewählte Führungskräfte aus österreichischen Unternehmen sind TeilnehmerInnen am Familienunternehmertag. Zu den hochkarätigen internationalen ReferentInnen zählt u.a. der renommierte Neurobiologe Univ.-Prof. Dr. Joachim Bauer. Die Erkenntnisse der Neurobiologie zur positiven Gestaltung konfliktreicher Beziehungen zu nützen, ist Anspruch von Ulrike Gamm und Mario Patera, die als Pioniere in der Verknüpfung von Neurobiologie und Wirtschaftsmediation gelten, haben sie doch auch Univ.-Prof. Dr. Gerald Hüther zur Summer School gebracht.
Die Volksbank AG hat heuer begonnen Wirtschaftsmediation zum Thema ihrer Corporate Social Responsibility (CSR) zu machen und ist damit europaweit der erste Banken-Konzern, der sich für das zukunftsweisende Thema Wirtschaftsmediation engagiert. Der Konzern ist heuer auch Partner der „International Summer School on Business Mediation 2008" sowie Förderer der Studie zu Konfliktkosten in Familienunternehmen.
Die steigende Komplexität im Wirtschafts- und Gesellschaftssystem erfordert eine neue Kultur des Miteinanders. In dessen Mittelpunkt steht eine neue Konfliktkultur, die von Vertrauen, Wertschätzung und Kooperation geprägt ist. „Der Umgang mit Konflikten leistet dazu einen wesentlichen Beitrag“, so Franz Pinkl, Generaldirektor der Volksbank AG. Als nächsten Schritt startet die Volksbank AG im Spätherbst 2008 einen internationalen Führungskräfte-Lehrgang für mediatives Know-how, kündigt Investkredit-Generaldirektor und Volksbank AG Vorstand Dr. Wilfried Stadler an. Ziel ist es, mediative Kompetenz nicht nur im eigenen Konzern, sondern auch Kunden anbieten zu können.
Die am Familienunternehmertag präsentierte Basisstudie wird das theoretische und methodische Fundament für die Erhebung von Konfliktkosten in Familienunternehmen liefern. Zusätzlich werden in regionalen Fallstudien die entwickelten Modelle und Instrumente getestet und Kostenberechnungen für exemplarische Konfliktsituationen in Familienunternehmen durchgeführt. Fixstarter einer der regionalen Studien ist die Volksbank Graz-Bruck reg.Gen.m.b.H., die sich im Rahmen ihres mehrjährigen Modellprojekts „Kreditmediation“ erfolgreich mit Wirtschaftsmediation auseinandersetzt.
Die Studie zu Konfliktkosten in Familienunternehmen betritt methodisches und inhaltliches Neuland in Österreich. Besonderheiten sind u.a.:
Fragen bitte an:
Walter Gröblinger, Volksbank AG,
Tel. +43(0)50 4004-3864
Mag. Hannah Rieger, Investkredit Bank AG,
Tel. +43(0)1 531 35-112