Klar strukturierte Geschäftsfelder als Erfolgsfaktor
Die Europolis hat innerhalb von sieben Jahren ihre Positionierung in Mittel- und Osteuropa erreicht. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, "Motor" für die Entwicklung der Immobilienwirtschaft in Mittel- und Osteuropa zu sein. Das Immobilien-Portfolio besteht aus Büro-, Logistik- und Handelsimmobilien in den EU-Beitrittsländern der ersten und zweiten Runde. Die Europolis ist insofern einzigartig, als sie die beiden Investitionsarten "Project Development" und "Standing Investment" - beide mit langfristiger Ausrichtung - kombiniert, die in der gesamten Bandbreite von der klassischen Projektentwicklung über Forward Purchase Agreements bis hin zur reinen Investmenttätigkeit reichen. Projekte werden immer auf Grundlage langfristiger Ertragspotentiale ausgewählt. Daher wird auf die Standortqualität, die gestalterische und technische Qualität der Gebäude, die Bonität der Mieter und die langfristige vertragliche Absicherung der Mieterträge geachtet. Alle Projekte entsprechen internationalen Investmentstandards.
Derzeit sind in der Europolis insgesamt 30 MitarbeiterInnen an den Standorten Wien, Prag, und Warschau beschäftigt. Eine Repräsentanz in Budapest ist in Gründung.
Das Immobilienportfolio besteht derzeit aus 19 Objekten, davon
Die gesamte vermietbare Fläche (Büroflächen bzw. Gewerbeflächen bei Logistik- und Einkaufszentren) der Europolis beträgt derzeit über 500.000 m². Bei allen Objekten wird der dauerhaften Zufriedenheit der Mieter besonderer Wert beigemessen. Die niedrige Fluktuation und die Verlängerungen wesentlicher Mietverträge bestätigen dies auch im Berichtsjahr.
Fokussierte Kernmarktstrategie
90 % des Gesamtportfolios inklusive der genehmigten Developments entfallen auf die Kernmärkte Tschechische Republik, Polen und Ungarn.
In der Tschechischen Republik war "Danube House" das erste Gebäude, das im Rahmen des auch städtebaulich relevanten River City Prague-Projekts fertiggestellt wurde. Dieses Bürohaus mit einer Nutzfläche von 21.000 m² wurde bei der MIPIM Immobilienmesse in Cannes unter 120 Einreichungen als "Best Future Office Building 2003" ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt es drei Preise in der Tschechischen Republik. Auf Grund des bereits sehr guten Vermietungsstandes von "Danube House" wurde zu Jahresanfang 2004 mit dem Bau von "Nile House" begonnen. Die Fertigstellung dieses zweiten Bürohauses des River City Prague-Projekts mit einer Nutzfläche von 19.350 m² ist für Ende 2005 vorgesehen. Im Rahmen dieses Gesamt-Developments sollen insgesamt bis zum Jahr 2010 Immobilien mit einem Investitionsvolumen von rund EUR 160 Mio. entstehen.
Im Rahmen des Geschäftsbereiches Forward Purchase Agreements (garantierte Übernahme des Objektes vom Developer nach Fertigstellung und bei Erreichung eines zuvor vereinbarten Vermietungsstandes) wurde 2003 der "Technopark", ein 7.600 m² Bürohaus in Prag, von HOCHTIEF Development fertig gestellt.
Erstmals hat die Europolis 2003 auch in Einkaufszentren investiert: Von Koninklijke Ahold N.V., dem größten Einzelhandelskonzern in der Tschechischen Republik und der Nummer 4 weltweit, wurden zwei "Olympia-Einkaufszentren" erworben. Dieser Kauf begründet den Beginn einer Partnerschaft, da die Absicht besteht, in weitere Einkaufszentren dieser Region zu investieren. Dadurch soll auch der Anteil der Einzelhandelsflächen am Gesamtvolumen der Europolis steigen.
Ausgezeichnete Objekte
Der bereits 2000 mit dem Preis als "Best Office Bulding 2000" ausgezeichnete "Hadovka Office Park" in Prag ist seit seinem Erwerb zu 100 % vermietet. Die Mieterträge sind langfristig abgesichert.
2003 wurde das Bürohaus "Saski Crescent" in Warschau - ausgezeichnet mit dem Preis "Best Office Building 2003" - von AIG/Lincoln übernommen. Gemeinsam mit den Büroobjekten "Warsaw Towers", "Saski Point", und "Sienna Center" hält Europolis das qualitativ hochwertigste und größte Portfolio im Geschäftszentrum von Warschau. Um die Nachfrage nach einer nicht zentralen Business-Lage zu befriedigen, wurde das Bürogebäude "Bitwy Warszawskiej Business Centre" 2002 erworben. Weiters wurden zwei Logistikgebäude im "Alliance Logistics Center" in Blonie bei Warschau 2003 akquiriert.
Im Bereich Immobilien-Investitionen übernahm die Europolis 2003 die verbleibenden 50 % der Anteile an "City Gate", einem Bürohaus in Budapest. 2003 wurde mit dem Ankauf von drei AIG/Lincoln-Projekten in Ungarn die größte Transaktion der Immobilienbranche in Mittel- und Osteuropa im Jahr 2003 abgeschlossen. Der Gesamtwert dieser Transaktion beträgt EUR 150 Mio. Das Portfolio besteht aus zwei Logistikparks ("Airport Business Park" und "M1 Business Park") sowie dem Büroentwicklungsprojekt "IP West Office Park", das sich in unmittelbarer Nähe zum "Infopark Research Center", das 2000 erworben wurde, befindet.
Die Europolis hat sich aufgrund der wirtschaftlichen und rechtlichen Entwicklung der Beitrittsländer der 2. Runde das Ziel gesetzt, sich verstärkt in diesen aufstrebenden neuen Märkten zu engagieren. Vor diesem Hintergrund wurde 2003 mit dem Kauf des Bürohauses "Europe House" in Bukarest nunmehr erstmals auch außerhalb der Kernländer investiert. Mit einem Büroentwicklungsobjekt in Zagreb wurde ein weiteres Objekt in dieser Region im Rahmen eins Forward Purchase Agreement gesichert.
In Wien betreut die Europolis den "Akademiehof", der zu 100 % im Eigentum der Investkredit Bank AG steht. Dieses von den Architekten Roland Rainer und Gustav Peichl in der letzten Baulücke des 1. Bezirkes errichtete Bürogebäude rundet das Immobilien-Portfolio, bei dem Design eine wichtige Rolle spielt, in passender Weise ab.
Ausstellung "Architektur-Impressionen", 21. April 2004, 18.30 Uhr
"DESIGN MATTERS. DOES DESIGN REALLY MATTER?" ist das Thema für das Impulsreferat von Dipl.-Ing. Lee A. Polisano anlässlich der Ausstellung Architektur-Impressionen am 21.April um 18.30 Uhr in der Investkredit Bank AG (Renngasse 10, 1010 Wien). Lee A. Polisano ist Präsident von KPF Kohn Pedersen Fox Associates, London und federführender Architekt des "Danube House." Im Rahmen der Ausstellung wird das gesamte Portfolio der Europolis, fotografiert von namhaften Architekturfotografen aus den jeweiligen Regionen, gezeigt. Die Ausstellung ist bis zum 31. Mai geöffnet. Eintritt frei. Besichtigungen nach telefonischer Vereinbarung: Tel. +43/1/53 1 35/269.
Fragen bitte an:
Alexander Bosak, MBA, Tel. +43/1/319 72 00/60
Hannah Rieger, Tel. +43/1/53 1 35/112