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2006

25. Jänner 2006

Österreichische Volksbanken-AG ordnet Konzern neu

Integrationsprozess in Rekordzeit

Die Österreichische Volksbanken-AG (ÖVAG) ordnet nach dem Erwerb der Investkreditgruppe inklusive Kommunalkredit ihren Konzern neu.  Die neue Struktur besteht aus fünf  Segmenten: Unternehmen, Immobilien, Kommunen, Retail im In- und Ausland sowie Treasury. Im Wesentlichen werden die einzelnen Geschäftsfelder durch die einzelnen Tochtergesellschaften repräsentiert. Sämtliche Eigenhandelsaktivitäten werden in Hinkunft von der Österreichische Volksbanken- AG als Dachgesellschaft wahrgenommen. „Wir haben durch den Erwerb der Investkredit eine einmalige Chance zu einem Entwicklungssprung in Österreich und unseren internationalen Märkten wahrgenommen. Wir haben rasche Beschlüsse gefällt, wir verfolgen eine rasche Integration, wir sind rasch in der Umsetzung,“ zeigte sich ÖVAG-Generaldirektor Franz Pinkl anlässlich der heutigen Pressekonferenz zufrieden.

Die wohl bedeutendste Änderung betrifft das Segment Unternehmensfinanzierung, das künftig im Konzern von der Investkredit Bank AG operativ geführt wird: Dieses ist unterteilt in die Bereiche Mittelständische Unternehmen, Corporates und Internationales Geschäft und wird den Kunden mit einem deutlich erweiterten Produktsortiment zur Verfügung stehen. Zudem wird in der Investkredit Bank AG das Geschäftsfeld Immobilien angesiedelt sein, das unter der Marke Investkredit die Immobilienfinanzierung und –kredite betreut.  Mit der bewährten Marke Immoconsult werden das Immobilienleasing und die Projektentwicklung wahrgenommen; die Europolis ist verantwortlich für das Asset Management im Segment Immobilien.
Die Kommunalkredit Austria AG, die Nummer 1 in Public Finance, wird von der „Enkelin“ der Österreichischen Volksbanken-AG zur Tochtergesellschaft und steht gemeinsam mit der Niederösterreichischen Landesbank Hypothekenbank für eine starke Kommunalfinanzierung im Konzern.
Im Retailgeschäft im Inland behauptet die Österreichische Volksbanken-AG mit ihren Töchtern Volksbank Wien AG, Volksbank Linz-Mühlviertel, der Ärztebank und der Immobank AG ihre Marktstellung. In Mittel- und Osteuropa ist die Volksbank International AG erfolgreich unterwegs. Ebenso in der Region betreibt die VB-Leasing International nachhaltig das Mobilienleasing.
Als zentrale Funktion ist in der Österreichischen Volksbanken-AG das Segment  Treasury mit dem gesamten Eigenhandel und Capital Markets angesiedelt. 

Insgesamt hat die Österreichische Volksbanken-AG mit dem Kauf der Investkreditgruppe und der damit verbundenen Neuordnung ihres Konzerns einen sehr straffen  Zeitplan umgesetzt: Ausgehend von einer Investkredit-Beteiligung in der Höhe von 3,5 % Ende 2004 wurde die ÖVAG im Februar 2005 mit rund 45% größter Einzelaktionär der Spezialbank. Im Juli 2005 übernahm die ÖVAG die Mehrheit mit rund 98%: Seit Ende November hält sie – nach einem erfolgreichen Squeeze Out – alle Aktien und kann heute bereits eine neue Konzernstruktur präsentieren. Die personellen Verschiebungen werden schon im März 2006 effektuiert sein, die Übersiedelung von insgesamt rund 120 Mitarbeitern wurde teils bereits umgesetzt oder wird Anfang April erfolgen. „Die rasche Abfolge der Integration in der Rekordzeit von nur acht Monaten zeigt, dass die Österreichische Volksbanken-AG und die Investkreditgruppe eine perfekte Ergänzung darstellen. Es waren nur wenige Doppelgleisigkeiten zu bereinigen, die bereits erfolgt sind,“ so Generaldirektor Pinkl, der auch klare Ziele formulierte, die er mit dem neuen ÖVAG- Konzern im Jahr 2010 erreicht haben will: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) soll auf EUR 500 Mio. steigen, beim Return on Investment (ROE) strebt er einen Wert von mehr als 15% an, die Cost-Income-Ratio als wichtige Kennzahl für die Kostenstruktur soll unter 60% liegen. 

Rückfragen bitte an:
Gerlinde Maschler
Österreichische Volksbanken-AG
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit / Head of Public Relations
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