Mit einer neuen EIB-Fazilität setzt die Investkredit Bank AG ihren zentraleuropäischen Wachstumskurs fort. Die Investkredit Bank AG hat heute mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) einen Vertrag über EUR 30 Mio. zur Finanzierung von Investitionsvorhaben in Polen abgeschlossen. Diese EIB-Fazilität steht für Projekte zur Verfügung, die einen besonderen Innovationsgrad aufweisen, dem Schutz und der Verbesserung der Umwelt oder der Regionalentwicklung dienen.
Kreditnehmer können mittelgroße Unternehmen („mid-caps“) sein, die in der Unternehmensgruppe bis zu 3.000 MitarbeiterInnen beschäftigen. Die Gesamtkosten der Projekte können bis zu EUR 50 Mio. betragen, wovon die EIB bis zu 50 % refinanziert.
Rund 6.500 Mid-Cap-Unternehmen in Polen erzielen mit rund 17 % aller Beschäftigten etwa 9 % des polnischen BIPs. Viele dieser Unternehmen haben eine marktführende Stellung sowohl in der polnischen Industrie als auch im Dienstleistungssektor. Laufende Investitionen dienen dazu, die Spitzenpositionen zu halten und auszubauen.
Mit dem neuen Darlehen kann die Investkredit ihre langjährige Zusammenarbeit mit der EIB in einem der neuen EU-Mitgliedsländer intensivieren. Seit 1994 hat die Investkredit drei Globaldarlehen über insgesamt EUR 387 Mio. vor allem für die Finanzierung von österreichischen Klein- und Mittelunternehmen von der EIB erhalten.
Seit der Gründung der Repräsentanz in Warschau 2002 fokussiert die Investkredit auf
> die Finanzierung von Unternehmen, sei es durch Investitionskredite, Projektfinanzierungen oder Anleiheemissionen, sowie auf
> Immobilienfinanzierungen für Büroobjekte, Einzelhandelszentren und Logistikflächen.
Im polnischen Markt wurde 2004 über die Repräsentanz in Warschau sowohl bei Immobilien- als auch bei Unternehmensfinanzierungen das stärkste Wachstum aller osteuropäischen Geschäftsstellen erzielt.
Die EIB hat seit 1990 EUR 10 Mrd. an Finanzierungen für Projekte in Polen bereitgestellt. Der größte Teil ging in die Infrastruktur (Verkehrsnetz, städtische Infrastruktur). Im Rahmen von Globaldarlehen über EUR 1,5 Mrd. können Projekte von KMUs und kommunalen Kreditnehmern über zwischengeschaltete Banken gefördert werden.
Fragen bitte an:
Hans Köppen, Tel. +48/22/850 33-00
Margot Coosmann-Binder, Tel. +43/1/53 1 35-111