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MORNING MAIL 09. März 2010

EUR und griechische Staatsanleihen fester

Der EUR ist gestern Montag leicht erholt in die Handelswoche gestartet. Mit 1,3665 Dollar notierte die Gemeinschaftswährung am Nachmittag etwa einen halben US-Cent höher als zuletzt am Freitagabend in New York. Unterstützt haben den EUR Aussagen des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy vom Wochenende, wonach das hoch verschuldete Griechenland auf Hilfe hoffen darf. Ein Staatsbankrott sei damit kurzfristig unwahrscheinlicher geworden. Die Diskussion um einen Euro-Währungsfonds werde am Devisenmarkt verfolgt, habe zunächst aber noch keinen Einfluss auf die Kursgestaltung. Heute früh schlug das Pendel wieder etwas in Richtung Skepsis aus, und der EUR verlor leicht an Wert. Sowohl gegen den USD (ca. 1,3600) wie auch gegen den JPY (ca. 122,30) verlor die Gemeinschaftswährung leicht.

Nach Angaben der US-Aufsichtsbehörde für Rohstoffderivate (CFTC) wetten zudem wieder weniger Anleger auf einen steigenden USD. In der vergangenen Woche sei das Volumen der USD-Longpositionen auf 5,58 Mrd. Dollar, von 12,77 Mrd. Dollar in der Vorwoche gesunken. Auf einen fallenden EUR setzten nur geringfügig weniger Anleger als in der Vorwoche. Die Zahl dieser Kontrakte sank laut CFTC marginal auf 66.770 von einem Rekordhoch von 71.623 in der Vorwoche. 

Am Markt für Staatsanleihen zogen die Kurse der griechischen  und portugiesischen Anleihen zeitweise um bis zu je mehr als 50 Ticks an, was die Renditen entsprechend  unter Druck brachte. Portugals Anleihen profitierten von einem am Montag vorgelegten Sparplan der Regierung. Griechenland hatte schon vorige Woche seinen Sparkurs verschärft. Versicherungen gegen den Ausfall griechischer Staatsanleihen (CDS) verbilligten sich weiter. Dagegen notierte die in Europa richtungsweisende 10jährige deutschen Bundesanleihe bis zu 37 Ticks im Minus. Die Rendite kletterte auf bis zu 3,192% (3,141%). Der Bund-Future notierte am Nachmittag mit 122,48 Punkten vier Ticks niedriger.

Wichtige Ereignisse des Tages

CH (09:15 MEZ): Inflationsdaten Feb.; GB (10:30): Handelsbilanz (Jän.); US (14:55): „Redbook“.

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Diese Mitteilung wurde vom Corporate and Real Estate Treasury Sales-Team der Österreichischen Volksbanken-Aktiengesellschaft verfasst. Die hier geäußerten Meinungen sind unverbindlich und stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dar. Als Bank handelt die Österreichischen Volksbanken-Aktiengesellschaft möglicherweise auf eigene Rechnung oder hält Positionen in den genannten Instrumenten oder Derivaten. Jegliche Haftung im Zusammenhang mit dieser Mitteilung, insbesondere für die Richtigkeit und Vollständigkeit der darin angeführten Daten und Prognosen, ist ausgeschlossen.