Als einzige Bank weltweit wird die Investkredit durch ein Globaldarlehen der KfW-Bankengruppe refinanziert, dass der Finanzierung internationaler deutscher Schulen auf der ganzen Welt gewidment wird.
Die Investkredit zählt bereits mehr als 20 Schulen in über 10 Ländern zu ihren Kunden: von Wien bis Ecuador, von Brüssel bis Sofia. Unser Angebot unterschiedlicher Finanzierungslösungen orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen internationaler Schulen.
Eine Schule soll kein finanzielles Risiko eingehen. Wir legen daher Wert auf eine zumindest mittelfristige Planung. Zentrale Parameter bestimmen die Planung des Gesamtbudgets:
Gemeinsam mit unseren Schulpartnern analysieren wir diese Planungsrechnung und entwickeln Finanzierungsmodelle für Neubauprojekte. So erreichen wir, dass sich die Schule über die gesamte Laufzeit der Finanzierung einen finanziellen Spielraum erhält. Zur Vermeidung eines Fremdwährungsrisikos ist es uns besonders wichtig, den Kredit in jener Währung zu vergeben, in der die Schulgebühren bezahlt werden.
Finanzierungsmodelle
1. Das klassische Investitionskreditmodell
Für Schulen ist Planungssicherheit und Vorhersehbarkeit in finanziellen Angelegenheiten wichtig. Wir bieten daher Finanzierungen, die – nach einer tilgungsfreien Zeit – jährlich gleich hohe Annuitäten aufweisen, die sowohl Zinsen als auch Tilgungen umfassen. Der Kredit wird mit Baufortschritt ausbezahlt. Zu Beginn der Bauzeit werden nur laufende Zinsen verrechnet. Danach beginnt die Tilgungsphase des Kredits. Über die Laufzeit fällt für die Schule jedes Jahr die gleiche Annuität an. Im letzten Jahr wird, in Abhängigkeit von den Zinsschwankungen während der Laufzeit, nur eine Restrate verrechnet.
Dieses Modell bietet darüber hinaus die in Niedrigzinsphasen attraktive Möglichkeit, einen Teil des Kredits für mehrere Jahre auf Fixzinssatz umzustellen. Damit wird die Planungssicherheit noch weiter erhöht und die Abhängigkeit der Schule von der Entwicklung des Zinsniveaus deutlich verringert.
2. Das flexible Kontokorrentkreditmodell
Dieses Finanzierungsmodell ist ideal für Schulen, die mit Mitteln aus den zu Schulbeginn eingehobenen Jahresschulgebühren einen Teil des Kredits abdecken wollen, um damit die Zinskosten massiv zu verringern. Es werden keine fixen Tilgungen vereinbart, sondern die Schule kann den Kreditrahmen – je nach Liquidität – im Jahresablauf ausnützen.
Während des Schuljahres, wenn die Liquidität für die Deckung der laufenden Kosten benötigt wird, kann der Kredit bis zu einem vertraglich vereinbarten Maximum ausgenützt werden. Die einzelnen Ein- und Auszahlungen müssen Mindestbeträge von EUR 100.000 erreichen, da dieses Kreditmodell nicht dem laufenden Betrieb, sondern der Finanzierung eines Investitionsprojekts dient. Die maximal zur Verfügung stehende Kredithöhe wird über die Laufzeit des Kredits jedes Jahr gesenkt.
3. Veranlagungsmodelle
Für Schulen, die die zu Schulbeginn eingenommenen Jahresschulgebühren veranlagen wollen, haben wir eigene – risikolose bzw. risikoarme – Angebote entwickelt. In Abhängigkeit von der jeweiligen Zinssituation können das Veranlagungen mit fixen oder variablen Zinssätzen sein, über Laufzeiten von 3, 6 oder 9 Monaten bzw. Kombinationen daraus. Die Möglichkeiten umfassen klassische Deposits, Wertpapierveranlagungen und das „Electronic Deposit“. Die Schule legt fest, ob mit geringfügigem, frei wählbarem Risikoeinsatz die Erzielung höherer Erträge gewünscht wird.